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Drei Weltpremieren aus Hessen auf der Berlinale 2026

News 18. Dez 25

Die Berlinale hat erste Filme ihres Programms bekanntgegeben – wir freuen uns sehr, dass drei von uns geförderte Produktionen eingeladen sind.

Im Panorama feiern »Allegro Pastell« von Anna Roller und »Staatsschutz« von Faraz Shariat ihre Weltpremiere, im Wettbewerb Generation Kplus ist ebenfalls als Weltpremiere »Tegenwoordig heet iedereen Sorry (Everyone’s Sorry Nowadays)« von Frederike Migom zu sehen.

»Allegro Pastell« – Panorama

Anna Rollers Buchverfilmung nach dem gleichnamigen Bestseller von Leif Randt spielt im Jahrhundertsommer 2018. Die Romanautorin Tanja Arnheim (Sylvaine Faligant) und der Webdesigner Jerome Daimler (Jannis Niewöhner) führen eine scheinbar ideale Fernbeziehung zwischen der Hitze Berlins, der Idylle eines geerbten Bungalows im hessischen Maintal und zahlreichen Zugfahrten. Doch das sorgfältig austarierte Gleichgewicht aus Vertrauen und Ungebundenheit gerät ins Wanken, als Tanja in der Nacht ihres dreißigsten Geburtstags erkennt, dass ihre Beziehung existenziell werden könnte.

»Allegro Pastell« ist eine Produktion von Walker + Worm Film in Koproduktion mit der ARD Degeto und dem Bayerischen Rundfunk. Das Projekt wurde mit 650.000 Euro gefördert.

»Staatsschutz« – Panorama

Der Film erzählt von der 32-jährigen frisch examinierten Staatsanwältin Seyo Kim, gespielt von Chen Emilie Yan, die eine Stelle in der deutschen Provinz annimmt. Voller Idealismus beginnt sie ihre Arbeit in der Abteilung für Bagatelldelikte – Lärmbelästigung, Vandalismus, kleinere Vergehen. Nach einem rassistischen Angriff auf ihr eigenes Leben wird Seyo Kim jedoch von der Staatsanwältin zur Anklägerin und stellt sich einem System entgegen, das rechtsextreme Straftaten systematisch bagatellisiert.

»Staatsschutz« ist eine Produktion der Jünglinge Film GmbH und nach »Futur Drei« die zweite Kinoproduktion von Regisseur Faraz Shariat. Die Förderung betrug 200.000 Euro.

»Tegenwoordig heet iedereen Sorry (Everyone’s Sorry Nowadays)« – Generation Kplus

»Tegenwoordig heet iedereen Sorry« von Frederike Migom ist ein sensibles und eindringliches Porträt der fast 13-jährigen Bianca (Lisa Vanhemelrijck), die sich von ihrer Umwelt unverstanden fühlt. Als sie an einem heißen Sommertag unerwartet der Schauspielerin Billie King (Sachli Gholamalizad) – dem Star ihrer Lieblingsserie – begegnet, erkennt sie die Chance, gesehen zu werden und ihren eigenen Platz zu finden.

Der Coming-of-Age-Film ist eine Produktion von CALA Film West und wurde mit 50.000 Euro gefördert.

 

Weitere Titel des Programms 2026 gibt die Berlinale am 20. Januar im Rahmen ihrer Programm-Pressekonferenz bekannt.