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Was tut sich - im deutschen Film? | September 2017

Veranstaltungsreihe mit Filmen und Werkstattgesprächen

"Immigration Game" von Krystof Zlatnik

„Was tut sich – im deutschen Film?“ ist eine Reihe, die das Deutsche Filmmuseum mit der Zeitschrift epd Film entwickelt hat. Sie zeigt ausgewählte Filme, anhand derer sich die Entwicklung des deutschen Kinos ablesen lässt. Im Anschluss an die Filmvorführung stehen die Filmemacher für ein reflektierendes Gespräch zur Verfügung.

Im September präsentiert das Kino im Deutschen Filmmuseum einen Vertreter des Deutschen Genrefilms. Krystof Zlatnik ist Mitbegründer des Filmfestivals "Genrenale", das parallel zur Berlinale stattfindet und sich dem Deutschen Genrekino widmet. In der Reihe stellt er seinen dystopischen Debütfilm "Immigration Game" vor, eine Adaption von Tom Toelles "Das Millionenspiel" aus den 1970er Jahren. Das Filmgespräch im Anschluss führt Ulrich Sonnenschein (epd film).


Sonntag, 3. September 2017

20.15 Uhr

IMMIGRATION GAME

Deutschland 2017. R: Krystof Zlatnik
90 Min. DCP.OmU


"Deutschland im Jahr 2016: Die Regierung hat entschieden, keine Flüchtlinge mehr ins Land zu lassen. Aufgenommen wird nur noch, wer das „Immigration Game“ überlebt. Dabei werden Flüchtlinge außerhalb von Berlin ausgesetzt und müssen sich ihren Weg zum Fernsehturm am Alexanderplatz bahnen. Dem Sieger winkt die deutsche Staatsbürgerschaft. Die „Runner“ gelten jedoch als Freiwild und dürfen von allen, die sich gegen eine geringe Gebühr angemeldet haben, straflos gejagt und getötet werden. Als der junge Joe einem verletzten Flüchtling helfen will, begibt er sich selbst in tödliche Gefahr."

(Quelle: Deutsches Filminstitut)

 
Weitere Informationen unter "Was tut sich - im deutschen Film?"