HessenFilm und Medien GmbH

Infoveranstaltung: Rechtsfragen der Low- und No-Budget-Produktion

Eine Veranstaltung des Filmhaus Frankfurt

Termin: Mi. 17. März, 17 bis 20 Uhr
Ort: online als Zoom Konferenz
Leitung: Guido Hettinger, Rechtsanwalt
Teilnahmegebühr: EUR 50,-- / Studierende EUR 25,--
max. Teilnehmer*innenzahl: 50
Schriftliche Anmeldung bis zum 16.3.2021

Hochschulabschlussfilme, Debütfilme und auch ambitionierte Dokumentarfilme sind meist durch knappe Finanzierung gekennzeichnet. Lange Drehtage, Rückstellungen und Gagenverzicht von Mitwirkenden erscheinen oftmals als einzige Lösung, das Projekt zu realisieren.
Aber Vorsicht: Das Mindestlohngesetz, das Arbeitszeitgesetz und auch das Gebot der angemessenen Urhebervergütung setzen der eigentlich lobenswerten Aufopferungsbereitschaft meist junger Produzent*innen und Filmschaffenden Grenzen. Bei Nichtbeachtung drohen Bußgelder und Nachforderungen. Häufig kommt es bei der kommerziellen Verwertung solcher Produktionen zu Rechtsstreitigkeiten zwischen den Beteiligten.

Das Seminar beleuchtet die juristischen Fallstricke bei Low- und No-Budget-Produktionen und zeigt anhand von Fallbeispielen, tarifvertraglichen Bestimmungen und Vertragsbeispielen konkrete Lösungsmöglichkeiten auf.

Die Infoveranstaltung richtet sich an alle Filmemacher*innen, die ohne oder fast ohne Zugang zu den klassischen Finanzierungsinstrumenten ein Filmprojekt realisieren wollen.

GUIDO HETTINGER ist Rechtsanwalt und Partner der auf Urheber- und Medienrecht spezialisierten überörtlichen Kanzlei Brehm & v. Moers. Der Schwerpunkt seiner beruflichen Praxis liegt im Entertainmentrecht. Zu seinen Mandant*innen zählen Produktionsfirmen, Rechteverwerter*innen, Agenturen und Kreative aus der Film-, TV- und Musikbranche.

Dies ist eine Veranstaltung des Filmhaus Frankfurt.