HessenFilm und Medien GmbH

Filmförderung und Filmfinanzierung: Rechtliche Fallstricke bei Verträgen

Eine Veranstaltung des Filmhaus Frankfurt

Termin: Sa. 27. März, 15 bis 18 Uhr
Ort: online als Zoom Konferenz
Leitung: Guido Hettinger, Rechtsanwalt
Teilnahmegebühr: EUR 20,--
max. Teilnehmer*innenzahl: 50
Schriftliche Anmeldung bis zum 25.3.2021

Kategorien:
Anfänger – Fortgeschrittene

Zu jeder Filmproduktion zählt die Erstellung eines Finanzierungsplans, in welchem die einzelnen Beiträge der Förderungen, Koproduzenten und Lizenznehmer (Pre-Sales) aufgeführt sind. Die Auszahlung dieser Beiträge, ebenso wie die für den Cashflow unabdingbare Zwischenfinanzierung wird i.d.R. vom Nachweis der geschlossenen Finanzierung abhängig gemacht.
Hierfür müssen Produzent*innen nicht nur die Rechte am Filmstoff nachweisen, sondern zahlreiche Verträge mit seinen Finanzierungspartner*innen und den Heads of Department abschließen und aufeinander abstimmen, um ein schlüssiges "Package" nachweisen und dokumentieren zu können.

Das Seminar zeigt die zwingenden Anforderungen in der vertraglichen Vorproduktionsphase auf und identifiziert anhand konkreter Praxisbeispiele die üblichen Fallstricke:
- Rechtenachweis durch Verfilmungs- oder Optionsverträge
- Letter of Intent (LoI), Heads of Agreement (HoA), Deal Memo oder Absichtserklärung – was ist erforderlich für den Finanzierungsnachweis?
- First option, Last refusal – was muss man Vertrieben anbieten, damit sie die Finanzierung der Produktion unterstützen?

Die Infoveranstaltung richtet sich an alle Filmschaffenden, die Filmförderung beantragen.

GUIDO HETTINGER ist Partner bei der Rechtsanwaltskanzlei Brehm & v. Moers und u.a. spezialisiert im Urheber- und Medienrecht. Seine Tätigkeitsschwerpunkte liegen in der Vertragsgestaltung für Film-, TV- und Serien-Projekte, insbesondere in den Bereichen der Rechteklärung, der Auftrags- und Koproduktion sowie der Projektfinanzierung.

In Kooperation mit HessenFilm und Medien.

Alle Informationen stellt das Filmhaus Frankfurt bereit.