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"Meine Tochter Anne Frank" für den Grimme-Preis nominiert

Das von Hessen geförderte Doku-Drama "Meine Tochter Anne Frank" von Raymond Ley ist für den diesjährigen Grimme-Preis in der Kategorie "Fiktion" nominiert.

Mala Emde in "Meine Tochter Anne Frank" © Foto: hr/AVE/Janett Kartelmeyer © hr/AVE/Janett Kartelmeyer

Die Geschichte der Anne Frank ist weltbekannt, ihr Tagebuch Teil der Weltliteratur. Filmemacher Raymond Ley stellt in seinem Doku-Drama vor allen Dingen die Beziehung von Anne (Mala Emde) zu ihrem Vater Otto (Götz Schubert), der den Holocaust überlebte, in den Mittelpunkt. Interviews mit den wenigen noch lebenden Menschen, die Anne kannten, mit ihr zur Schule gingen oder ihr noch im Todeslager begegneten, holen dabei die Spielhandlung immer wieder zurück in die Realität.

"Meine Tochter Anne Frank" wurde von der AVE Gesellschaft für Fernsehproduktion in Koproduktion mit Hessischem Rundfunk, WDR und rbb produziert. Das Doku-Drama ist im vergangenen Jahr bereits mit dem Fernsehfilmpreis der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste in Baden-Baden ausgezeichnet worden, zudem gewann Hauptdarstellerin Mala Emde den Nachwuchsförderpreis des Bayerischen Fernsehpreises. "Meine Tochter Anne Frank" war im Februar 2015 im Ersten zu sehen.