HessenFilm und Medien GmbH

Hessen auf der Berlinale

• "Born in Evin": Die Frankfurter Regisseurin und Schauspielerin Maryam Zaree feiert mit ihrem Dokumentarfilm Weltpremiere in der Sektion Perspektive Deutsches Kino

• Das Frankfurter Nordend im Film: David Nawraths Debüt "Atlas" mit Rainer Bock bei "Lola at Berlinale"

• Auch "Pettersson und Findus - Findus zieht um" bei Lola at Berlinale

Die Internationalen Filmfestspiele von Berlin stehen direkt vor der Tür. Auch das Filmland Hessen ist wieder auf dem renommiertesten deutschen Filmfest vertreten:

Die Schauspielerin und Autorin Maryam Zaree (4 Blocks) ist die Tochter ehemaliger politischer Gefangener, die das berüchtigte Foltergefängnis Evin in Teheran überlebt haben. Sie selbst wurde in diesem Gefängnis geboren und ist erst zwei Jahre alt, als ihre Mutter mit ihr nach Frankfurt flieht. Sie weiß bis heute so gut wie nichts über die Umstände ihrer Geburt. In ihrem Dokumentarfilm Born in Evin begegnet die Schauspielerin und Preisträgerin des Hessischen Film und Kinopreises ihrer noch immer in Frankfurt lebenden Familie und beginnt sich mit ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen. In der Sektion "Perspektive Deutsches Kino" feiert der Film Weltpremiere.

Gleich zwei Filme aus Hessen sind zudem im Rennen um den Deutschen Filmpreis und werden damit traditionell bei Lola at Berlinale gezeigt.

David Nawrath drehte in Frankfurt sein Spielfilmdebüt Atlas, das auf den Hofer Filmfestspielen Premiere feierte. Mit Rainer Bock in der Hauptrolle und Albrecht Schuch (Bad Banks), Thorsten Merten (Es ist aus, Helmut!) sowie Uwe Preuss (Ku’damm 59) in weiteren zentralen Rollen erzählt Nawrath eine einfühlsame Geschichte über Schuld, Wiedergutmachung und Vergebung: Der in die Jahre gekommene Möbelpacker Walter glaubt seinen vor Jahren verlassenen Sohn wiedererkannt zu haben und versucht diesen samt Frau und Kind vor einer drohenden Gefahr zu retten.

Neben Berlin wurden große Teile des Films rund um den Frankfurter Berg und das Nordend, auf dem ehemaligen Neckermann Gelände in Fechenheim, auf dem alten Friedhof Schwanheim, am Hauptbahnhof und in der Traditionskneipe Bernemer Fass gedreht.

Auch der Animationsfilm Pettersson und Findus – Findus zieht um steht in der Vorauswahl für den Deutschen Filmpreis und wird damit bei Lola at Berlinale präsentiert. Der dritte Teil der beliebten Kinderfilm-Reihe von Regisseur Ali Samadi Ahadi ist eine Coming-of-Age-Story für die ganze Familie. Denn Kater Findus wird erwachsen und möchte in sein eigenes kleines Häuschen ziehen. Die Special Effects übernahm die Frankfurter Produktionsfirma Chimney (jetzt LAVAlabs).

Weitere Informationen und Trailer:

Born in Evin

Atlas

Pettersson und Findus – Findus zieht um
 

Über HessenFilm und Medien

Die HessenFilm und Medien ist die Filmförderung in Hessen und fördert die kulturelle Vielfalt und künstlerische Qualität in Hessen. Dabei versteht sich die HessenFilm als Dienstleisterin für die hessische Film- und Medienbranche und hilft Hessen, seine Position als visionärer Partner und Wirtschaftsstandort für die Zukunft weiter auszubauen.

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