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Deutscher Filmpreis: Neun Nominierungen für den von Hessen geförderten Spielfilm "Der Staat gegen Fritz Bauer"

Weitere Nominierungen für "Hedi Schneider steckt fest" und "Ein Atem"

Ronald Zehrfeld spielt den jungen Staatsanwalt Karl Angermann, der zusammen mit dem hessischen Generalstaatsanwalt Fritz Bauer (Burghart Klaußner) die Hintergründe von NS-Verbrechen aufklärt. © zero one film GmbH / Martin Valentin Menke

Am Freitag, dem 15. April, hat die Deutsche Filmakademie die Nominierungen zum Deutschen Filmpreis 2016 bekanntgegeben. Der von Hessen mit 75.000 Euro geförderte Spielfilm "Der Staat gegen Fritz Bauer" hat mit insgesamt neun Nominierungen die meisten Chancen eine LOLA bei der Preisverleihung am 27. Mai in Berlin zu gewinnen.

Der Film über den hessischen Generalstaatsanwalt Fritz Bauer, der nach Ende des Zweiten Weltkriegs die Täter der NS-Zeit vor Gericht stellen will, wurde in der Hauptkategorie Programmfüllender Spielfilm nominiert. Außerdem können Regisseur Lars Kraume, Hauptdarsteller Burghart Klaußner und Nebendarsteller Ronald Zehrfeld jeweils auf eine LOLA beim Deutschen Filmpreis hoffen. Ebenfalls für "Der Staat gegen Fritz Bauer" (Produktion: Thomas Kufus / zero one film, Terz Film) wurden nominiert: Julian Maas und Christoph M. Kaiser für Beste Filmmusik, Lars Kraume und Olivier Guez für Bestes Drehbuch, Cora Pratz für Bestes Szenenbild, Astrid Mariaschk für Bestes Maskenbild und Esther Walz für Bestes Kostümbild. "Der Staat gegen Fritz Bauer" erhielt im vergangenen Jahr bereits den Hessischen Filmpreis und kam im Oktober 2015 in die deutschen Kinos, wo er bislang mehr als 200.000 Zuschauer erreichte.

Zwei weitere von Hessen geförderte Spielfilme wurden ebenfalls für den Deutschen Filmpreis nominiert. Regisseurin und Drehbuchautorin Sonja Heiss von "Hedi Schneider steckt fest" (Produktion: Jonas Dornbach, Janine Jackowski, Maren Ade / Komplizen Film) kann sich über eine Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch freuen. Außerdem wurde auch Schauspielerin Laura Tonke für die beste weibliche Hauptrolle nominiert. "Hedi Schneider steckt fest" erhielt 2014 den Hessischen Filmpreis als Bester Spielfilm und wurde mit insgesamt 388.000 Euro von Hessen gefördert.

Für den in Frankfurt gedrehten und mit 550.000 Euro geförderten Spielfilm "Ein Atem" von Christian Zübert (Produktion: Ulf Israel / Senator Film Köln) ist außerdem auch Schauspielerin Jördis Triebel in der Kategorie beste weibliche Hauptrolle nominiert.