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Silberner Bär für beste Regie an Mia Hansen-Løve für "L'avenir (Things to Come)"

Regisseurin Mia Hansen-Løve erhielt auf den 66. Internationalen Filmfestspielen Berlin für ihren von Hessen geförderten Film "L’avenir (Things to Come)" den Silbernen Bär.

Mia Hansen-Løve mit ihrem silbernen Bären © Ali Ghandtschi / Berlinale

In der französisch-deutsche Ko-produktion "L’avenir (Things to Come)" spielt Isabelle Huppert die kultivierte Pariserin Nathalie, deren wohlgeordnetes Leben zusammenbricht. Die engagierte Philosophie-Lehrerin hat mit ihrem Beruf, ihren Publikationen und ihrer Familie einen ausgefüllten Alltag. Doch eines Tages offenbart ihr  Ehemann, dass er sie für eine andere Frau verlassen wird. Mit einer plötzlichen Freiheit konfrontiert, die jedoch auch Einsamkeit mit sich bringt, muss Nathalie sich selbst und ihr Leben neu erfinden. Dabei stellt sie sich auch philoshophische Fragen und schaut, wie sie diese auf ihre neue Lebenssituation anwenden kann.

Die Tonmischung erfolgte in den Herold Studios in Frankfurt. Regisseurin Hansen-Løve zeigte sich begeistert von den Möglichkeiten der neuen Kinomischung in Hessen.

Unter dem Vorsitz von Schauspielerin Meryl Streep entschied die Internationale Jury über die Vergabe des Goldenen und der Silbernen Bären im Wettbewerb der Berlinale 2016. Die weiteren Jury-Mitglieder waren der Schauspieler Lars Eidinger (Deutschland), der Filmkritiker Nick James (Großbritannien), die Fotografin Brigitte Lacombe (Frankreich), der Schauspieler Clive Owen (Großbritannien), die Schauspielerin Alba Rohrwacher (Italien) und die Regisseurin Małgorzata Szumowska (Polen).