HessenFilm und Medien GmbH

Preisregen für "See der Freude"

Hessischer Kurzfilm wird mit sechs Preisen ausgezeichnet

Feierliche Preisverleihung in Spanien © Aliaksei Paluyan

Der Kurzfilm See der Freude feiert weiterhin Erfolge in der internationalen Festivalszene. Zuletzt folgte der in Kassel und Weißrussland realisierte Kurzfilm Einladungen zum Festival du Court-Métrage de Clermont-Ferrand, zum 25. Palm Springs International Short Fest und war Gast beim Odense International Film Festival in Dänemark. An diesen Erfolg knüpft Regisseur und Autor Aliaksei Paluyan weiter an: Sein Kurzfilm erhielt auf dem International Film Festival BUEU in Spanien drei Preise. See der Freude setzte sich im Wettbewerb gegen Filme wie den Oscar-prämierten Film Skin durch und erhielt den Preis der Jury (Ánfora de Prata). Während Aliaksei Paluyan sich über den Preis für die Beste künstlerische Leitung freuen durfte, wurde die Nachwuchsschauspielerin Anastasiya Plyats als Beste Schauspielerin für ihre Rolle in See der Freude ausgezeichnet.

Weiter ging die Reise nach Nordamerika. Auf dem Nevada City Film Festival in Kalifornien nahm der Regisseur Aliaksei Paluyan, der an der angesehenen Kunsthochschule Kassel Filmregie studiert, sowohl den Best Narrativ Short Award als auch den Best of the Fest Award für See der Freude entgegen. Zusätzlich erhielt Aliaksei Paluyan im Rahmen des DRAMA International Short Film Festival  in Griechenland den Best Director Award.

Die Geschichte basiert wage auf den eigenen Lebenserfahrungen des Regisseurs und dem Roman Lake of Joy des weißrussischen Schriftstellers Viktor Marinowitsch: Die neunjährige Jasja wird von ihrem Vater in ein Kinderheim gebracht, nachdem ihre Mutter gestorben ist. Als sie jedoch aus dem Heim zurück in ihr Heimatdorf flieht, stellt sie erschrocken fest, dass ihr Vater nicht mehr allein wohnt.

Den Trailer zum Kurzfilm gibt es hier.

Die HessenFilm förderte die Produktion von See der Freude mit insgesamt 19.000 Euro.