HessenFilm und Medien GmbH

Preis der deutschen Filmkritik für Ursula Strauss in "Le Prince" und Eugene Boateng in "Borga"

Preis der deutschen Filmkritik 2021 verliehen

Eugene Boateng in BORGA (R: York-Fabian Raabe) © Chromosom Film

Ursula Strauss in LE PRINCE (R: Lisa Bierwirth) © Komplizen Film

Am heutigen Mittwoch verleiht der Verband der deutschen Filmkritik (VdFk) in zwölf Kategorien den Preis der deutschen Filmkritik. Die Gewinner*innen wurden heute per Pressemitteilung bekannt gegeben:

Die Darsteller*innenpreise gehen an Performances in hessischen Filmen: Ursula Strauss wird für ihre Darstellung einer "Karrierefrau, die sich ohne Vorurteile zwischen den Milieus einer kontrastreichen Stadt bewegt" in Le Prince und Eugene Boateng für seine Rolle des Kojo in Borga ausgezeichnet, der sich als Grenzgänger "zwischen zwei Kulturen, Ghana und Deutschland, unterschiedlichen Heimatgefühlen, Fremdwahrnehmung und Selbstbestimmung" bewegt. (Zu den ausführlichen Jurybegründungen)

Die beiden HessenFilm-geförderten Filme Borga und Le Prince waren zudem jeweils als Bestes Spielfilmdebüt nominiert, Le Prince darüber hinaus für das Beste Drehbuch. In der Kategorie Bester Dokumentarfilm ging Herr Bachmann und seine Klasse von Maria Speth ins Rennen.
Mehr Informationen zu den Gewinner*innen stehen hier bereit.

Über den Preis der deutschen FilmkritikPandemie-bedingt findet auch in diesem Jahr keine physische Preisverleihung statt. Der Preis der deutschen Filmkritik wird seit mehr als 60 Jahren im Rahmen der Berlinale vom Verband der deutschen Filmkritik verliehen und ist der einzige deutsche Filmpreis, den ausschließlich Kritiker*innen vergeben. Er richtet sich weder nach wirtschaftlichen, regionalen noch politischen Kriterien, sondern ausschließlich nach künstlerischen. Der Preis zeichnet in 12 Kategorien deutsche Filme aus, die im vorhergehenden Kalenderjahr in den Kinos bzw. auf Festivals zu sehen waren.