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König der Raben

Piotr Lewandowski dreht Tragikomödie ab

© Riva Filmproduktion © Riva Filmproduktion

Der hessische Regisseur Piotr Lewandowski hat diesen Sommer die Tragikomödie König der Raben in Friedberg, Offenbach und Frankfurt gedreht. Der Film handelt von Darko, einem jungen in Deutschland lebenden Mazedonier. Ohne behördliche Genehmigung schlägt er sich mit allen ihm zur Verfügung stehenden erlaubten und unerlaubten Mitteln durch.

Mit seinem Debüt Jonathan (mit Jannis Niewöhner, 2016), das eine komplizierte wie intensive Vater-Sohn-Beziehung beobachtet, feierte Piotr Lewandowski bereits internationale Erfolge. In den heißesten Wochen des Jahres arbeitete das Team nun daran, an diesen Erfolg anzuschließen:

„In den letzten sechs Wochen ist eine gute Portion zusätzlicher Schweiß den Main hinuntergeflossen,“ sagt Producer Johannes Jancke der Hamburger Riva Filmproduktion.

In der Friedberger Kaserne fand das Team – abgesehen von extremen Temperaturen – ideale Drehbedingungen für die Innenaufnahmen. Frankfurt übernahm den Part als pulsierende Metropole, womit sich der Regisseur seinen ausdrücklichen Wunsch erfüllt, einen Großteil der Produktion in seiner filmischen Heimat Hessen herzustellen. Weitere Drehorte waren Offenbach, Mannheim und Heidelberg. In den Hauptrollen werden Malik Adan und Antje Traue zu sehen sein.

Die Dreharbeiten begannen am 26. Juni und werden Ende Juli abgeschlossen. Der Kinostart steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest.

König der Raben ist eine Produktion der Riva Filmproduktion in Koproduktion mit SWR/Debüt im Dritten und ARTE.