HessenFilm und Medien GmbH

HessenFilm und Medien diskutiert Zukunft des Dokumentarfilms

Dokumentarfilm-Panel und 3. Jour fixe

Der Geschäftsführer der HessenFilm, Hans Joachim Mendig, begrüßt die Branche im Deutschen Filminstitut

Die hessische Filmbranche versammelt sich zum Jour fixe. Darunter auch Csongor Dobrotka, Leiter des Webserien-Festivals DieSeriale

Die Panelteilnehmer*innen (vlnr): Daniel Huhn, Udo Bremer, Isabel Gathof, David Sieveking, Regina Schilling

Dr. Kerstin Stutterheim eröffnete die Veranstaltung mit einer Keynote

Mit Unterstützung der AG DOK Hessen/Rhein-Main hat die HessenFilm am 19. November zu einer hochkarätig besetzten Panel-Diskussion eingeladen. Im Fokus stand der Dokumentarfilm im Wandel der Zeit: Welche Erzählformen und Geschichten funktionieren beim Publikum? Gibt es neue Formate, die besonders gut funktionieren? Oder alternative Finanzierungsmodelle?

Als Gesprächsgäste waren Professorin für Media and Cultural Studies an der Bournemouth University Dr. Kerstin Stutterheim, Isabel Gathof (Moritz Daniel Oppenheim), David Sieveking (Eingeimpft), Regina Schilling (Kulenkampffs Schuhe), Journalist und Filmemacher Daniel Huhn und 3sat-Filmredakteur Udo Bremer geladen.

Hans Joachim Mendig, Geschäftsführer der HessenFilm, begrüßte am Nachmittag rund 80 interessierte Besucher*innen im Deutschen Filmmuseum in Frankfurt.

Filmwissenschaftlerin und Dokumentarfilmerin Dr. Kerstin Stutterheim kam extra aus Bournemouth, UK, angereist und eröffnete das Panel mit ihrem Vortrag über die Bandbreite und wechselreiche Geschichte des "flexibelsten und internationalsten Filmgenres": des Dokumentarfilms.

Regina Schilling, David Sieveking und Isabel Gathof repräsentierten die verschiedenen Herangehensweisen an den Dokumentarfilm und berichteten von den Entstehungsgeschichten ihrer Filme, den Herausforderungen und der Motivation und Leidenschaft, die für das dokumentarische Erzählen essentiell ist.

Daniel Huhn ist ebenfalls erfahren im dokumentarischen Erzählen, nutzt als Plattform für seine Reihe "Heimatkino" aber weder Fernsehen noch Lichtspielhaus, sondern das Web. Udo Bremer aus der 3sat-Filmredaktion gab zudem Einblicke in die Auswahlkriterien der Fernsehredaktionen und machte sich für den Autorendokumentarfilm stark.

Im Anschluss an das Panel folgte der Jour fixe der hessischen Filmbranche inklusive Branchen-Pitch. Neben der Preisträgerin des Hessischen Film- und Kinopreises für den besten Dokumentarfilm Dr. Ina Knobloch stellten sich hessische Unternehmen vor, die sich anschließend mit der Branche austauschen konnten. So nutzten Filmemacherin und Autorin Melanie Gärtner von m-eilenweit, Peter Meister von Kabakon Film und Medien, das Festival Jung & Abgedreht, Postproduktions-Dienstleister FunDeMental Network und das Wiesbadener Tonstudio klangBezirk die Möglichkeit ihre Projekte, Services und Visionen vorzustellen.

Die Panel- und Jour fixe-Reihe der HessenFilm fördert den regelmäßigen intensiven Austausch mit und innerhalb der hessischen Film-, TV- und Kinobranche. Im Fokus stehen dabei aktuelle Entwicklungen und Trends in Film und Kino.