HessenFilm und Medien GmbH

HessenFilm-geförderte Filme im Kino

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Seit einigen Wochen schon zeigt sich die große Freude am Comeback der Kinos in vielversprechenden Besucher*innenzahlen. Endlich wieder Filme auf der großen Leinwand, Popcorn und Fachsimpeln und Austauschen nach dem Filmgenuss – mit gebührendem Abstand und Maske natürlich. Endlich ist das Kino zurück!

Im Sommer feiern auch zahlreiche HessenFilm-geförderte ihren Kinostart. Die Bandbreite und Vielfalt der geförderten Filme ist dabei riesig:

Seit dem 1. Juli läuft Courage in 25 deutschen Städten. Aliaksei Paluyans Film über eine Untergrund-Theatergruppe in Minsk gewährt uns eine aufrüttelnde Innenansicht von den Protesten im Zuge der Präsidentschaftswahlen 2020 in Belarus. Der Dokumentarfilm feierte im Juli im Rahmen des Berlinale Sommer Specials Weltpremiere vor internationalem Publikum und war für den Berlinale Documentary Award nominiert. (Trailer)

So auch Maria Speths Herr Bachmann und seine Klasse: Der Film gewann zudem den Silbernen Bär Preis der Jury und den in diesem Jahr einmalig vergebenen Publikumspreis im Rahmen des Sommer-Specials. Das Porträt des als unkonventionell geltenden Lehrers Bachmann und seiner 6. Klasse an der Georg-Büchner-Schule im nordhessischen Stadtallendorf ist für den deutschen Filmpreis nominiert und läuft ab dem 16. September im Kino. (Trailer)

Ein weiterer vielbeachteter Dokumentarfilm (Berlinale Special)startete am 8. Juli: Wer wir waren von Regisseur Marc Bauder, der sich für seinen Film vom gleichnamigen Essay des Publizisten Roger Willemsen inspirieren ließ. Er findet eindrucksvolle Bilder für die großen Fragen unserer Existenz und führt dem Publikum die eigene Verantwortung für die Zukunft, aber auch Gestaltungsmöglichkeiten eindrucksvoll vor Augen. (Trailer)

Auch der Nachwuchs hat drei ausdrucksstarke Debütfilme im Gepäck: Borga ist Bester Spielfilm 2021 des diesjährigen Filmfestivals Max Ophüls Preis und räumte drei weitere Preise beim wichtigsten deutschen Filmfestival für den Nachwuchs ab. Das Kino-Debüt des gebürtigen Kasselaners York-Fabian Raabe erzählt die Geschichte von Kojo Danso, der vom kleinen Elektroschrottsammler in Ghana zum schillernden Geschäftsmann in Deutschland aufsteigt: zu einem "Borga". Der Film, der seine Handlung konsequent aus der Schwarzen Perspektive erzählt, startet am 28. Oktober. (Trailer)

Ebenfalls am 26. August feiert Coup von Sven O. Hill seinen Kinostart. Die Komödie erzählt in einem Mix aus Spielfilm mit Doku- und Animations-Sequenzen die Geschichte eines außergewöhnlichen Bankangestellten, basierend auf einer wahren Geschichte und beruhend auf den Original-Interviews. Der Film lief auf den Hofer Filmtagen und erhielt den Förderpreis Neues Deutsches Kino sowie den Hessischen Filmpreis 2020. (Trailer)

Das Langfilm-Debüt des aus Wiesbaden stammenden Regisseurs Florian Dietrich, Toubab, ist ab dem 23. September auf der großen Leinwand zu sehen: Die Komödie handelt von zwei Vorstadt-Gangstern, die ihr letztes krummes Ding drehen, um eine drohende Abschiebung zu verhindern. (Trailer)

Die Olchis haben mit Die Olchis - Willkommen in Schmuddelfing bereits am 22. Juli die Leinwand erobert und bieten turbulenten Kinospaß für die ganze Familie. Als die Olchis beschließen, sich in Schmuddelfing niederzulassen, sind sie nicht willkommen. Im großen Olchis-Kino-Abenteuer müssen die Olchi-Kinder also gemeinsam mit ihren Freunden Max und Lotta ihr neues Zuhause retten. (Trailer)

Als besonderes Highlight findet nun auch der fünfte Teil der erfolgreichen OSTWIND-Saga seinen Weg ins Kino: Ostwind - Der große Orkan läuft ab dem 29. Juli im Kino. Das spektakuläre Finale wurde unter der Regie der Autorin sämtlicher Ostwind-Romane, Lea Schmidbauer, verfilmt. Gedreht wurde erneut im nordhessischen Immenhausen. (Trailer)

 

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