HessenFilm und Medien GmbH

HessenFilm begrüßt Anna Schoeppe als neue Geschäftsführerin

Seit dem 1. Mai ist sie neue Geschäftsführerin der HessenFilm und Medien.

Anna Schoeppe ist neue Geschäftsführerin der HessenFilm

Anna Schoeppe, Jahrgang 1984, übernahm 2013 die Leitung des Kuratoriums junger deutscher Film in Wiesbaden, das insbesondere Nachwuchsregisseur*innen und -autor*innen fördert und wurde 2017 zu dessen Direktorin ernannt. Studiert hatte sie Geschichte und Germanistik an der TU Berlin, lebte ihre Liebe zum Film aber bereits zu dieser Zeit aus und legte so den Grundstein für ihren Quereinstieg in die Filmbranche: Sie absolvierte zahlreiche Praktika im Film- und Fernsehbereich (unter anderem bei der Filmstiftung NRW) und campte zu Berlinalezeiten vor den Premierenkassen am Potsdamer Platz. Nach Stationen unter anderem bei der European Film Academy in Berlin und der Filmakademie Baden-Württemberg, führte sie ihr Weg in das Filmland Hessen. Hier hat sie das Kuratorium junger deutscher Film, die älteste deutsche Filmförderung, erfolgreich neu aufgestellt und wird nun mit der HessenFilm neue künstlerische Perspektiven erschließen, den Nachwuchs fördern und den Filmstandort entwickeln.

Wir begrüßen Anna Schoeppe herzlich bei der HessenFilm und Medien und freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit.

 

Doch lassen wir Anna Schoeppe selbst zu Wort kommen:

"Ich freue mich sehr, dass es nun endlich richtig losgeht. Die Umstände sind anders als geplant, durch die Corona-Pandemie verändert sich die Situation auch für die hessische Film- und Medienbranche ständig. Das gilt für die Filmförderung, aber natürlich noch viel mehr für alle, die normaler Weise ihr Auskommen in dieser Branche finden und die im Moment zu einem großen Teil ihrer Arbeit nicht nachgehen können. Deshalb verschiebt sich auch der Schwerpunkt der Arbeit der HessenFilm, denn wir wollen gemeinsam alles dafür tun, die Vielfalt des Standorts zu erhalten.

Durch meine Jahre beim Kuratorium junger deutscher Film, das seinen Sitz in Wiesbaden hat, fühle ich mich dem Filmland Hessen schon lange verbunden. Umso mehr freue ich mich jetzt ein Teil davon zu werden. Hessen ist ein sogenanntes Flächenland mit ganz unterschiedlichen regionalen Gegebenheiten und Herausforderungen, aber auch mit einer vielfältigen Kino-, Festival- und Produktionslandschaft. Wenn wir uns wieder ohne Mindestabstand und Mundschutz begegnen können, freue ich mich auf den persönlichen Austausch an den verschiedensten Orten und zu den unterschiedlichsten Gelegenheiten!

Bis dahin wollen wir aber natürlich trotzdem nicht ruhen, ich bin erreichbar für alle und offen für die Anliegen der Branche. Auch ohne Corona befindet sich unsere Branche in einer Zeit des Umbruchs, den wir als Förderinstitution begleiten und gestalten wollen. Zunächst stehen für mich drei Aspekte im Vordergrund: Austausch, Ausbildung sowie Aufführungs- und Auswertungsformate ausbauen und weiterdenken. Mein größter Wunsch für die nächsten Wochen und Monate ist, dass wir es schaffen, gemeinsam mit den hessischen Filmschaffenden innovative Wege aus der Krise zu finden. Denn wie wichtig die kulturelle Vielfalt für eine Gesellschaft ist, führt uns die aktuelle Situation vor Augen: Im Moment sind es doch gerade Künstlerinnen und Künstler, die uns mit ihren Werken helfen, durch diese Krisenzeit zu kommen.

Ich bin davon überzeugt, dass wir diese Herausforderung gemeinsam meistern können."