HessenFilm und Medien GmbH

Drehstart: Trümmer der Erinnerung

Erster Kinofilm der Sternenberg Films entsteht in Hessen

Das Team bei Pressetermin © HessenFilm und Medien

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Die Wiesbadener Produktionsfirma Sternenberg Films arbeitet derzeit an ihrem ersten Kinospielfilm – Trümmer der Erinnerung. Das "historische Survival-Thriller-Liebesdrama" handelt von dem im 19. Jahrhundert verschwundenen Mädchen Idilia Dubb und setzt sich dabei mit gesellschaftspolitischen Themen, wie den Ursprüngen des Rassismus im 19. Jahrhundert, auseinander.

Insgesamt 32 Drehtage sind in Hessen für Trümmer der Erinnerung vorgesehen, darunter auch Stationen in Kassel, Dillenburg, Ehrenfels, Frankfurt und Bensheim. Damit bereist das Team große Teile des Bundeslandes und findet hier sämtliche Kulissen vom mystischen Felsenmeer bis hin zur Burgruine, auf der die sagenumwobene und tragische Protagonistin verschwindet. Gestern fiel die erste Klappe im Felsenmeer auf dem Felsberg im vorderen Odenwald.

Vor der Kamera stehen Lea van Acken (Dark, Homeland, Fack ju Göhte, Tagebuch der Anne Frank), Eric Kabongo (Willkommen bei den Hartmanns) und André Hennicke (Antikörper, Sophie Scholl, Der Untergang, Buddenbrooks).

Simon Polarski und Konstantin Korenchuk, die hinter Sternenberg stehen, zählen zu den aufstrebenden Talenten in Hessen und haben 2018 die Talent-Paketförderung der HessenFilm erhalten. Bei Trümmer der Erinnerung fungieren die Wiesbadener gleichzeitig als Drehbuchautoren, Produzenten und Regisseure. Doch auch bereits vor Sternenberg-Zeiten machten sie von sich Reden: 2014 schrieben und produzierten sie den Kurzfilm "Nächstenliebe" mit Oskar Keymer ("Connie & Co", "Hilfe ich habe meine Lehrerin geschrumpft") in der Hauptrolle. Der Film wurde von Hessen gefördert und gewann 2016 den Hessischen Hochschulfilmpreis. Konstantin Korenchuk und Simon Pilarski sind Mitglieder der deutschen Produzentenallianz, der Vereinigung Hessische Filmwirtschaft und der JungenGeneration Hessischer Film.

Trümmer der Erinnerung wird Ende 2020 bundesweit in die Kinos kommen. Die HessenFilm unterstützt die Produktion mit 315.000 Euro.