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Die Erfolgsgeschichte geht weiter: Teheran Tabu in der Oscars-Auswahl

Deutsches Gesellschaftsdrama in Auswahl für Kategorie "Bester nicht-englischsprachiger Film" bei den 91. Academy Awards

In "Teheran Tabu" sind die Hauptfiguren alle auf der Suche nach Nähe und Lebensfreude und kämpfen dabei mit den restriktiven Gesetzen in der iranischen Gesellschaft. © Little Dream Entertainment

Insgesamt elf deutsche Filme stehen für den deutschen Beitrag für die 91. Academy Awards in der Kategorie "Bester nicht-englischsprachiger Kinofilm" zur Auswahl. Die Entscheidung trifft ein jährlich berufener Auswahlausschuss, der aus VertreterInnen verschiedener Verbände und Institutionen der Filmbranche zusammengesetzt ist.

"Teheran Tabu" ist eine deutsch-österreichische Koproduktion aus dem Jahr 2017 erzählt die Geschichte dreier selbstbewusster Frauen und eines jungen Musikers, deren Wege sich in Teheran kreuzen. Hier tauchen sie in die schizophrene Welt aus Sex und Drogen, religiösen Verboten und drakonischen Strafen der iranischen Hauptstadt.

Regisseur Ali Soozandeh drehte den Film mit realen Schauspielern verfremdete ihn anschließend mit dem Rotoskopie-Verfahren. Teheran Tabu feierte Premiere auf den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 2017, wo der Film in der Sektion Semaine internationale de la critique gezeigt wurde.

Seitdem heimste der Film zahlreiche Auszeichnungen ein: beim 34. Filmfestival Jerusalem gewinnt er den Preis für den besten Debütfilm, er gewinnt den "EUROPEAN SCRIPT AWARD 2017 for the Most Innovative Script of the Year by a newcomer for a Film", erhält auf dem Fernsehfilmfestival Baden-Baden die Auszeichnung mit dem MFG-Star und wird 2018 beim Deutschen Filmpreis in der Kategorie Beste Filmmusik nominiert.

Die Nominierungen für den Oscar werden am 22. Januar 2019 bekannt gegeben. Die Verleihung selbst findet schließlich am 24. Februar statt.