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Deutscher Filmpreis: Nominierungen für "Atlas"

Spielfilmdebüt von David Nawrath hat Chancen auf zwei Lolas

Rainer Bock ist für seine Rolle in Atlas für eine Lola nominiert

Rainer Bock ist für seine Rolle in Atlas für eine Lola nominiert

Das Drama Atlas ist in den Kategorien Bestes Drehbuch (David Nawrath und Paul Salisbury) und Beste männliche Hauptrolle (Rainer Bock) für den Deutschen Filmpreis nominiert. Damit hat der Film in den genannten Kategorien bereits den zweiten Schritt des dreistufigen Auswahlverfahrens zum Deutschen Filmpreis gemeistert. 

Atlas erzählt eine einfühlsame Geschichte über Schuld, Wiedergutmachung und Vergebung: Der in die Jahre gekommene Möbelpacker Walter glaubt seinen vor Jahren verlassenen Sohn wiedererkannt zu haben und versucht diesen samt Frau und Kind vor einer drohenden Gefahr zu retten. Neben Berlin wurden große Teile des Films rund um den Frankfurter Berg und das Nordend, auf dem ehemaligen Neckermann Gelände in Fechenheim, auf dem alten Friedhof Schwanheim, am Hauptbahnhof und in der Traditionskneipe Bernemer Fass gedreht. Neben Rainer Bock sind Albrecht Schuch (Bad Banks), Thorsten Merten (Es ist aus, Helmut!) sowie Uwe Preuss (Ku’damm 59) in weiteren zentralen Rollen zu sehen.

Atlas kommt am 25. April in die deutschen Kinos.

Die Nominierungen für den Deutschen Filmpreis wurden heute von Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters, Akademie-Präsident Ulrich Matthes und Akademie-Vorstandsvorsitzendem Benjamin Herrmann bekanntgegeben. Grütters wird die Auszeichnung am 3. Mai im Palais am Funkturm in Berlin verleihen. Der Deutsche Filmpreis gilt als renommierteste und höchstdotierte Filmauszeichnung in Deutschland.

Alle Nominierungen sind hier nachzulesen.