HessenFilm und Medien GmbH

Deutscher Filmpreis: Zwei Filme aus Hessen im Rennen

"Atlas" und "Pettersson & Findus" in der Vorauswahl

David Nawrath mit "Atlas"

Die Deutsche Filmakademie hat am 7. Januar die Vorauswahl zum Deutschen Filmpreis in den Kategorien Spiel-, Dokumentar- und Kinderfilm bekanntgegeben. David Nawraths Drama Atlas ist einer der 48 deutschen Kinofilme in dieser Auswahl. Nawrath erzählt in seinem Spielfilmdebüt eine einfühlsame Geschichte über Schuld, Wiedergutmachung und Vergebung in finsteren Zeiten: sein Protagonist, der 60-jährige Möbelpacker Walter, geht stets pflichtbewusst seiner Arbeit nach. Doch als sein Vorgesetzter ein gewagtes Immobiliengeschäft mit einem dubiosen Familienclan abwickelt, gerät der treue Arbeiter ins Zweifeln. Als Kulisse für den Film dient ein gräulich-winterliches Frankfurt; Rainer Bock spielt die Hauptrolle.  

Auch der dritte Teil der beliebten Petterson und Findus-Reihe von Regisseur Ali Samadi Ahadi steht in der Vorauswahl. Der von HessenFilm und Medien geförderte Film darf auf eine Nominierung in der Kategorie Kinderfilm hoffen.

Die Vorauswahl ist der erste Schritt des dreistufigen Auswahlverfahrens zum Deutschen Filmpreis. Die drei Vorauswahlkommissionen – Spielfilm, Dokumentarfilm und Kinderfilme – haben insgesamt 48 Filme in die Vorauswahl aufgenommen. Die Bekanntgabe der Nominierungen in den jeweiligen Kategorien erfolgt am 20. März.

Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters verleiht die begehrten Lolas schließlich am 3. Mai im Palais am Funkturm in Berlin. Der Deutsche Filmpreis gilt als renommierteste und höchstdotierte Filmauszeichnung in Deutschland.

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