HessenFilm und Medien GmbH

Deutscher Dokumentarfilmpreis 2019

"Born in Evin" von Maryam Zaree nominiert

Born in Evin ist im Rennen um den Deutschen Dokumentarfilmpreis, der am 28. Juni im Rahmen des dritten SWR Doku Festivals (26. bis 29. Juni in Stuttgart) vergeben wird. Der mit 20.000 Euro dotierte Preis wird vom SWR und der MFG - Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg gestiftet und zeichnet "besonders herausragende filmische Leistungen bei der Pflege und Weiterentwicklung des Dokumentarischen" aus.

Die Nominierung für den Deutschen Dokumentarfilmpreis ist gleich mehrfacher Grund zur Freude, denn Born in Evin hat damit ebenfalls Chancen auf den Förderpreis der Norbert Daldrop Stiftung, den Förderpreis Haus des Dokumentarfilms und den Leserpreis der Stuttgarter Zeitung.


Über den Film
Die Schauspielerin und Autorin Maryam Zaree ist die Tochter ehemaliger politischer Gefangener, die das berüchtigte Foltergefängnis Evin in Teheran überlebt haben. Sie selbst wurde in diesem Gefängnis geboren und weiß bis heute so gut wie nichts über die Umstände ihrer Geburt. Ihre Mutter flieht mit ihr nach Frankfurt am Main und baut sich ein Leben als Traumatherapeutin und Kommunalpolitikerin auf. In Born in Evin begegnet die Schauspielerin und Preisträgerin des Hessischen Film- und Kinopreises ihrer noch immer in Frankfurt lebenden Familie und beginnt sich mit ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen.

Maryam Zarees sehr persönlicher Dokumentarfilm feierte seine Weltpremiere auf der Berlinale und wurde dort mit dem Kompass-Perspektive-Preis als bester Film der Sektion Perspektive Deutsches Kino 2019 prämiert.

 

Produziert wurde Born in Evin von Tondowski Films in Koproduktion mit Golden Girls Filmproduktion. Die HessenFilm unterstützte den Debütfilm mit Fördergeldern in Höhe von 120.000 Euro.