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"CERN Material Trigger 42" im Wettbewerb des IKFF Hamburg

Der experimentelle Dokumentarfilm "CERN Material Trigger 42" von Jan Peters ist für die Teilnahme am deutschen Wettbewerb des 33. Internationalen Kurzfilm Festivals Hamburg ausgewählt worden. Das Festival findet vom 6. - 12. Juni statt.

Zehn Monate hat der Filmemacher Jan Peters am europäischen Kernforschungszentrum CERN in Genf verbracht. Dort ist sein Experimentalfilm "CERN Material Trigger 42" entstanden. © Jan Peters

"CERN Material Trigger 42" (Jan Peters, D, 2017, 24'42) ist ein experimenteller Dokumentarfilm, entstanden während eines Stipendiums vom Filmemacher Peters am europäischen Kernforschungszentrum CERN. Dort erforschen Wissenschaftler die physikalischen Grundlagen des Universums. Mit Hilfe eines Teilchenbeschleunigers simulieren sie den Urknall und sammeln davon Daten. Die Datenmenge übersteigt alle Rechnerleistungen. Zur Analyse werden deshalb bestimmte Daten herausgefiltert. Diesen Vorgang nennt man "Trigger-Selektion". Auch für diesen Film wurde ein Trigger angewendet. Der Trigger 42: Aus über 2400 Einstellungen, gedreht während des zehnmonatigen Künstlerstipendiums am CERN, wurden nur die mit der Endnummer 42 herausgefiltert und als Rohmaterial chronologisch aneinandergereiht.

"CERN Material Trigger 42" wurde mit 8.000 Euro in der Postproduktion von Hessen gefördert. Der Film wird auf dem IKFF Hamburg

am Donnerstag, den 8. Juni 2017 um 19.45 Uhr im Zeise 1
am Freitag, den 9. Juni 2017 um 20.00 Uhr im Filmraum
und am Samstag, den 10. Juni 2017 um 22.00 Uhr im 3001-Kino

gezeigt.