HessenFilm und Medien GmbH

"Born in Evin" im Rennen um FIRST STEPS Award

Verleihung des Nachwuchspreises findet am 9. September statt

Die Schauspielerin und Autorin Maryam Zaree ist mit ihrem Dokumentarfilm Born in Evin für den FIRST STEPS Award 2019 nominiert. Der Preis wird jährlich an herausragende Abschlussfilme von Student*innen der Filmschulen in den deutschsprachigen Ländern verliehen und macht damit das hohe kreative Potential des Film-Nachwuchses sichtbar.

Insgesamt 39 Filme wurden für den Dokumentarfilmpreis eingereicht, davon fünf nominiert. Weitere Preise werden in den Kategorien Drehbuch, Abendfüllender Spielfilm, Mittellanger Spielfilm, Kurz- und Animationsfilm und Werbefilm verliehen (alle Kategorien, Sonderpreise und deren Nominierte hier).
Die Preisverleihung findet am 9. September 2019 im Rahmen einer festlichen Gala im Berliner Stage Theater des Westens statt.

Maryam Zaree ist Schauspielerin (4 Blocks, Transit, Systemsprenger) und die Tochter ehemaliger politischer Gefangener, die das berüchtigte Foltergefängnis Evin in Teheran überlebt haben. Sie selbst wurde in diesem Gefängnis geboren und weiß bis heute so gut wie nichts über die Umstände ihrer Geburt. Ihre Mutter flieht mit ihr nach Frankfurt und baut sich ein Leben als Trauma-Therapeutin und Kommunalpolitikerin auf. In Born in Evin begegnet die Schauspielerin und Preisträgerin des Hessischen Film und Kinopreises ihrer noch immer in Frankfurt lebenden Familie und beginnt sich mit ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen. Bei der diesjährigen Berlinale überzeugte der Film bereits in der Sektion Perspektive Deutsches Kino (mehr). 

Der Dokumentarfilm ist Maryam Zarees Debüt als Filmemacherin und wurde von der HessenFilm mit 120.000 Euro gefördert.