HessenFilm und Medien GmbH

"4 Tage bis zur Ewigkeit" feiert Weltpremiere auf dem Paris International Film Festival

Kinostart für Spätsommer im Filmperlen Verleih avisiert

© Sternenberg Films

Der HessenFilm-geförderte Debütfilm 4 Tage bis zur Ewigkeit (ehemals: Trümmer der Erinnerung) der Wiesbadener Produktionsfirma Sternenberg Films feiert seine Weltpremiere am 10. Februar auf dem Paris International Film Festival. Bis zum 20. Februar ist der Stream per Online-Ticket abrufbar.

Die Regisseure und Produzenten Konstantin Korenchuk und Simon Pilarski schrieben auch das Drehbuch des historischen Liebesdramas mit Thriller-Elementen und gewannen Schauspielerin Lea von Acken (Sløborn) für die Hauptrolle ihres Kinodebüts.

Auch das kommende Projekt The Deadline der beiden Wiesbadener steht in den Startlöchern: Ihren Stoff pitchen sie bei der Koproduktionsinitiative JETS im Rahmen der Berlinale.

4 Tage bis zur Ewigkeit basiert auf der geheimnisvollen Sage um Idilia Dubb und ist im Deutschland des 19. Jahrhunderts angesiedelt. Die verträumte Idilia (Lea van Acken), wacht verletzt inmitten einer düsteren Burgruine im Mittelrheintal auf und kann sich an nichts erinnern, was zuvor geschah. Als sie mit Entsetzen feststellt, dass es kein Entkommen aus den meterhohen Burgmauern gibt, beginnt für sie ein knallharter Überlebenskampf. Nur ihr nebulöses Tagebuch kann ihr helfen die Vergangenheit zu entschlüsseln. Darin offenbart sich eine heimliche Romanze mit dem abessinischen Darsteller Caven (Eric Kabongo), der für Idilias Verlobten Franz Hagerberg (André M. Hennicke) auf einer Völkerschau arbeitet. Idilias schriftliche Aufzeichnungen lassen jedoch zunehmend Realität und Fiktion ineinander verschwimmen.

Ein Großteil des Films entstand im Felsenmeer an der Bergstraße. Weitere Drehorte waren das historische Brentanohaus in Oestrich-Winkel und der Bergpark in Kassel. Der Staatspark Fürstenlager in Bensheim diente als Grundlage für den Kulissenbau einer sogenannten Völkerschau im 19. Jahrhundert.

Voraussichtlich im Spätsommer 2022 bringt der Filmperlen Verleih das Liebesdrama ins Kino.

Die HessenFilm unterstützt die Produktion mit 315.000 Euro.