HessenFilm und Medien GmbH

KANNAWONIWASEIN

Drehzeit                                            05.10.2022 - 15.11.2022

Drehorte                                           Nidda, Unter-Widdersheim, Florstadt, Birkensee, Stammheim, Ortenberg, Gießen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg Vorpommern

Genre                                                Kinderfilm

Länge                                                90 Min.


Beschreibung                                   Seitdem seine Eltern geschieden sind, pendelt der 10jährige Finn zwischen Berlin und Neustrelitz hin und her. Heute ist der erste Ferientag und eigentlich wollte Finn mit seinem Vater Bootfahren. Doch weil der den gemeinsamen Ausflug (mal wieder) vergessen und einen wichtigen Job angenommen hat, sitzt der enttäuschte Finn kurze Zeit später im Zug zurück nach Berlin. Finns erste unbegleitete Zugfahrt endet in einem ausgemachten Desaster. Nicht nur, dass der finstere Heiko ihm den Rucksack mit all den Habseligkeiten und seinem „heiligen Familienalbum“ klaut, weil sich Finn in der Aufregung nicht an die Telefonnummer seiner Mutter erinnert, hält der Schaffner ihn für einen Ausreißer und übergibt ihn am nächsten Bahnhof der Polizei. Finn ist frustriert. Niemand glaubt ihm. Als dann ein polnischer Transporter an einer Ampelkreuzung auf das Polizeiauto auffährt, lernt Finn Jola (10) kennen. Das schlagfertige Mädchen wittert ihre Chance, sich vom überstrengen Onkel Wojciech abzusetzen und lockt Finn mit Schauergeschichten darüber, was mit ihm auf der Polizeiwache passieren wird. Verunsichert entscheidet sich Finn, gemeinsam mit Jola abzuhauen. Weil die Kinder nun tun und lassen können, was sie wollen, entwickelt Jola einen aberwitzigen Plan. Sie will ans Meer. Da war sie noch nie. Finn hält die Idee für absurd. Er will möglichst schnell nach Hause zurück. Doch als es ihm schließlich gelingt, daheim anzurufen, verändert sich sein Plan. Seine Mutter ist am anderen Ende vom Festnetzanschluss, obwohl die doch bereits längst am Bahnhof auf ihn warten müsste. Finn fühlt sich in seinem Selbstbild bestätigt: Man hat ihn einfach vergessen. Trotzig stimmt er Jolas Plan zu. Was soll er auch anderes tun, hat er doch nicht damit gerechnet, so früh in seinem Leben flügge werden zu müssen. Für Finn und Jola beginnt eine abenteuerliche Reise durch die Walachei. Mit Einfallsreichtum, Witz und Zusammenhalt nehmen die beiden jede noch so große Hürde und werden zu einem Team. Sie kapern einen uralten Traktor, übernachten im Wald und treffen auf „richtige Wikinger“. Als sie sogar einem echten Wolf begegnen, wird Finn nachdenklich. Das Heulen des Tieres klingt unendlich traurig. Und Finn glaubt zu wissen, dass "Meister Isegrim" sein Rudel verloren hat. Er selbst träumt oft von Wölfen und weiß genau, wie sich das anfühlt. Jola spürt, dass es ihrem Freund schlecht geht. Um ihm zu helfen, ist sie am nächsten Morgen bereit, ihren Traum vom Meer hintanzustellen und einen Umweg zu machen. Sie will Finns Rucksack – und wichtiger noch – sein „heiliges Familienalbum“ zurückerobern, in dem Finn schöne Erinnerungen gesammelt hat. Der Dieb kann nicht weit weg sein, das hat Jola „im Urin“. Und wenn sie herausfinden, wer oder was 'Hackmack' ist, sind sie schnell am Ziel und können weiterreisen. Finn ist von Jolas
Freundschaftsdienst gerührt und willigt dankbar ein. In einer abgewetzten Rockerkneipe gelingt es den Kindern schließlich, Heiko zu stellen und den Rucksack „zurückzuklauen“. Und als Finn kurz darauf sein Familienalbum in den Händen hält, wird ihm klar: So vergessen, wie er glaubte, ist er nicht. Das beweisen die unzähligen Anrufversuche seiner Eltern. Was für ein schönes Gefühl, nicht verloren zu sein! Finn bittet darum, nach Hause zurückzukehren. Doch Jola stellt sich quer. Sie will nicht, dass ihre Reise endet. Wohin sollte sie auch gehen? Im Gegensatz zu Finn fühlt sich Jola nicht geliebt. Nicht vermisst. Nicht gefunden. Außerdem: Versprochen ist versprochen. Jola ist bereit, ohne Finn weiterzuziehen - die junge Freundschaft scheint zerbrochen. Doch ausgerechnet jetzt nähert sich die Meute der Rocker. Und schnell wird klar: Heikos Freunde haben noch eine Rechnung mit den Kindern offen... „Kannawoniwasein“ ist ein Film über eine dicke Freundschaft, die Bedeutung von Familie und eine große Sicherheit: Zuhause ist nicht zwangsläufig ein Ort, sondern ein wunderbares Gefühl.


Produzenten                                    Philipp Budweg, Klaus Döring

Produktionsleitung                         Heike Kresse

Herstellungsleitung                        Jochen Gottlöber

Regie                                                 Stefan Westerwelle

Regie-Assistenz                              Julia Eiber

Drehbuch                                           Adrian Bickenbach, Klaus Döring

Aufnahmeleitung                             Thomas Mendler

Set-Aufnahmeleitung                      Raphael Rogel

Motiv-Aufnahmeleitung                  Tilo Ullrich

Kamera                                               Martin Schlecht

Kamera-Assistenz                            Max Brinkschulte

Licht                                                     Christoph Schobert

Ton                                                        Uve Haußig

Szenenbild                                          Tanja Arlt

Kostüm                                                 Monika Gebauer

Maske                                                   Carola Wetzel

Montage                                               Michael Münch

Musik                                                    Stefan Maria Schneider

Cast                                                       Miran Selcuk, Lotte Engels, Gisa Flake, Heiko Pinkowski, Joachim Foerster


Produktionsfirma                            Sad Origami
                                                           Am roten Weg 1
                                                           35216 Biedenkopf
                                                           069 - 7072861
                                                           kontaktsad-origami.de
                                                           www.sad-origami.de

 

                                                           Lieblingsfilm
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