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Offenbach

Mit seinen etwa 130.000 Einwohnern ist Offenbach Hessens fünftgrößte Stadt. Offenbach grenzt unmittelbar an Frankfurt an. Den Frankfurter Stadtdteil Fechenheim und das Offenbacher Nordend trennt nur der Main, was bedeutet, dass die logistischen Vorteile von Frankfurt auch für Offenbach gelten. Klare Unterschiede gibt es zwischen den beiden Städten dennoch. Wer am Main drehen will, der dürfte in Offenbach ein weniger überlaufenes Mainufer vorfinden. Insbesondere in Richtung Hanau bieten sich dort immer wieder schöne Uferplätze, die von Bäumen gesäumt werden.
Das vorwiegend urbane Stadtbild wird durch prunkvolle, historische Bauten aus mehreren Epochen wie dem Büsing-Palais, dem Rumpenheimer Schloss oder dem Isenburger Schloss ergänzt. Mit dem 70 Meter hohen Offenbacher Rathaus, das 1971 eröffnet wurde, liegt ein eindrucksvolles Gebäude der Brutalismus-Architektur im Stadtkern. Entlang der Berliner Straße, die von Kaiserlei bis zum Mathildenviertel verläuft, befinden sich weitere Bauten der Nachkriegsarchitektur, so zum Beispiel der City Tower und das Gothaer-Haus.

Rathaus©Stadt Offenbach am Main
Büsingpalais©Stadt Offenbach
Isenburger Schloss/HfG Kapelle©Stadt Offenbach

 

Das Stadtbild ist mit seinem internationalen Einfluss unverkennbar. Ob Friseurläden, Imbisse, urige Kneipen, kleine Lebensmittelläden, Bäckereien, oder eine Käsefabrik im Familienbetrieb, Offenbach spiegelt seine diverse Bevölkerung im Stadtleben wider. Dadurch bleiben viele authentische Orte erhalten, die in anderen Städten durch Geschäfts- oder Restaurantketten ersetzt werden.

Dass Offenbach womöglich unterschätzt wird, dürfte nichts Neues sein. Doch gerade was das Filmedrehen betrifft, gibt es dazu keinen Grund. Mit der Hochschule für Gestaltung (HfG) ist eine renommierte Kunsthochschule in Offenbach ansässig. Dass daraus regelmäßig talentierte Filmschaffende hervorgehen, beweist nicht nur die Offenbacher Produktionsfirma PixelPEC rund um Sebastian Simon. Auch die Filmemacher*innen Brenda Lien (Gewinnerin Deutscher Kurzfilmpreis 2018) und Matthias Lawetzky (Gewinner Hessischer Hochschulfilmpreis 2018) stammen aus der HfG. Zum anderen drehte in diesem Sommer Piotr J. Lewandowski seinen zweiten Kinofilm König der Raben nahezu ausschließlich in Offenbach.

Ohnehin besitzt Offenbach, wenngleich keine Studentenstadt, ein künstlerisches und studentisches Ambiente. Zahlreiche Ausstellungen in improvisierten Räumlichkeiten oder umfunktionierten Industriehallen, Veranstaltungen rund um den HfG-Campus und Partys im Robert Johnson, dem berühmten Techno-Club am Mainufer, zeugen von einem jungen und dynamischen Stadt- und Nachtleben. Tagsüber und insbesondere am Wochenende findet auf dem Wochenmarkt am Wilhelmsplatz sowie in den umliegenden Cafés, Restaurants und Spezialitätengeschäften ein Großteil des öffentlichen Lebens statt. Gemütliche Stadtatmosphäre und Kaffeekultur treffen hier aufeinander. Dazu trägt auch die Architektur bei. Der Wilhelmsplatz und das angrenzende Mathildenviertel werden von Altbauten dominiert, deren bunten und verzierten Fassaden genauso gut den Prenzlauer Berg darstellen könnten.

Mit dem Hafenviertel hat Offenbach einen Stadtteil gebaut, der sich vom sonstigen Stadtbild abhebt. Rund um das Hafenbecken und entlang des Mains sind mehrere moderne Wohnquartiere in anspruchsvoller Architektur sowie Büro- und Gewerbeflächen entstanden. Auch Freizeitangebote und Plätze zum Verweilen (wie die Hafentreppe) finden hier ihren Platz. Urbanität, Arbeitsleben und Natur sind hier eng verbunden, wodurch eine entspannte und zugleich belebte Atmosphäre herrscht, die sich ohne viel Aufwand bildlich einfangen lässt.

Wilhelmsplatz©HessenFilm und Medien
Hafenviertel©fotografie-link.com – stock.adobe.com

 

Die Stadt Offenbach ist bei der Suche von geeigneten Drehorten gerne behilflich.

Wirtschaftsförderung - Flächenmanagement
Herrnstraße 61 (Bernard-Bau, Aufgang D, 2. OG)
63065 Offenbach am Main

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carsten.doschoffenbach.de


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