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Was tut sich - im deutschen Film? | Juli 2017

Veranstaltungsreihe mit Filmen und Werkstattgesprächen

„Was tut sich – im deutschen Film?“ ist eine Reihe, die das Deutsche Filmmuseum mit der Zeitschrift epd Film entwickelt hat. Sie zeigt ausgewählte Filme, anhand derer sich die Entwicklung des deutschen Kinos ablesen lässt. Im Anschluss an die Filmvorführung stehen die Filmemacher für ein reflektierendes Gespräch zur Verfügung.

Im Juli präsentiert das Kino im Deutschen Filmmuseum den hochgelobten Dokumentarfilm BEUYS von Andreas Veiel. Der Film feierte auf der diesjährigen Berlinale seine Premiere. Das Filmgespräch führt dieses Mal Rudolf Worschesch (epd film). Andreas Veiel erhielt für seinen ersten Spielfilm "Wer wenn nicht wir" (2011), der die Vorgeschichte der RAF thematisiert, neben der bronzenen Lola auch den Hessischen Filmpreis.

 

Mittwoch, 12. Juli 2017

20.15 Uhr

Beuys

 

Deutschland 2017. R: Andreas Veiel

Dokumentarfilm. 107 Min. DCP

 

"Beuys. Der Mann mit dem Hut, dem Filz und der Fettecke. 30 Jahre nach seinem Tod scheint der Visionär seiner Zeit voraus gewesen zu sein. Geduldig erklärte er, dass „Geld keine Ware sein darf“. Er wusste, der Geldhandel würde die Demokratie unterwandern. „Wollen Sie eine Revolution ohne Lachen machen?“, fragt er – und lacht. Sein Kunstbegriff führte ihn in den Kern gesellschaftlicher Debatten. Veiels Filmcollage skizziert, warum Beuys als einflussreichster deutscher Aktionskünstler des 20. Jahrhunderts gilt."

(Quelle: Deutsches Filminstitut)

 

Weitere Informationen unter "Was tut sich - im deutschen Film?"