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Was tut sich - im deutschen Film? | August 2017

Veranstaltungsreihe mit Filmen und Werkstattgesprächen

„Was tut sich – im deutschen Film?“ ist eine Reihe, die das Deutsche Filmmuseum mit der Zeitschrift epd Film entwickelt hat. Sie zeigt ausgewählte Filme, anhand derer sich die Entwicklung des deutschen Kinos ablesen lässt. Im Anschluss an die Filmvorführung stehen die Filmemacher für ein reflektierendes Gespräch zur Verfügung.

Im August präsentiert das Kino im Deutschen Filmmuseum die Verfilmung des gleichnamigen Romans IN ZEITEN DES ABNEHMENDEN LICHTS von Eugen Ruge. Das Drehbuch verfasste Wolfgang Kohlhaase ("Als wir träumten"), Regie führte Matti Geschonnek ("Das Ende einer Nacht"). Im Mittelpunkt des Films steht eine Ost-Berliner Großfamilie, der Bruno Ganz als stoisches Familienoberhaupt voransteht. Der allmähliche Zerfall der Familie steht symbolisch für die Krisen des 20. Jahrhunderts. Damit ist   IN ZEITEN DES ABNEHMENDEN LICHTS in Buddenbrock'scher Manier ein literarsiches wie filmisches Abbild der Gesellschaft kurz vor der Wende. Auf der diesjährigen Berlinale lief der Film in der Reihe "Berlinale Special". Das Filmgespräch führt dieses Mal Ulrich Sonnenschein (epd film).


Donnerstag, 3. August 2017

20.15 Uhr

IN ZEITEN DES ABNEHMENDEN LICHTS

Deutschland 2017. R: Matti Geschonnek
101 Min. DCP.


"Frühherbst 1989 in Ostberlin: Wilhelm Powileit (Bruno Ganz), Ex-Widerstandskämpfer und überzeugter Stalinist, wird stolze 90 Jahre alt. Seine Frau Charlotte organisiert ein Familienfest, zu dem Verwandte und Repräsentant/innen des Arbeiter- und Bauernstaats erscheinen. Aber ein fest eingeplanter Gast wird schmerzlich vermisst: Enkel Sascha (Alexander Fehling). Als sich auf der Feier herumspricht, dass er sich in den Westen abgesetzt hat, ist das Entsetzen groß."

(Quelle: Deutsches Filminstitut)

 
Weitere Informationen unter "Was tut sich - im deutschen Film?"