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12. Festival Venezuela im Film

2005-2016: 12 Jahre Cine venezolano in Frankfurt: ¡Qué chévere!

© Festival Venezuela im Film

Die Herausforderung war von Anfang an groß: Ein Festival mit neuen venezolanischen Produktionen zu präsentieren, aber dabei auch auf ältere Filme zurückzugreifen, denn während “die Produktionen aus Mexiko, Argentinien, Brasilien oder Kuba einen festen Platz im Programmangebot in den hiesigen Kinosälen haben, so ist die Kinematographie anderer Länder, wie Venezuela, noch zu entdecken“, waren die einleitenden Worte von Klaus-Peter Roth, Leiter des kommunalen Kinos Filmforum Höchst in Frankfurt am Main, zur ersten Auflage des Festivals Venezuela im Film im Jahre 2005.

So ist es dem Generalkonsulat der Bolivarischen Republik Venezuela in Frankfurt am Main dank der Zusammenarbeit mit dem venezolanischen Filminstitut CNAC in Caracas (Centro Nacional Autónomo de Cinematografía) und dem Filmforum Höchst zum zwölften Mal gelungen, neue Filme nach Frankfurt zu holen, unter ihnen einen der größten Erfolge, den die venezolanische Kinematographie in den letzten Jahren erzielen konnte: "Desde allá – Caracas, eine Liebe", das Spielfilmdebut von Lorenzo Vigas und der Gewinner des Goldenen Löwen 2015 in Venedig – die erste lateinamerikanische Auszeichnung überhaupt in Venedig!

Wie jedes Jahr ist es den Festivalorganisatoren ein Anliegen, die Vielfältigkeit an Themen und Genres des venezolanischen Kinos zu präsentieren. Neben Vigas werden neue Produktionen von Filmemachern vorgestellt, die längst wohlverdiente Namen erlangt haben, wie etwa Fina Torres mit "Liz im September", die mit ihrem ersten Spielfilm "Oriana" (1984) eine starke Frauenfigur schuf und das venezolanische Kino maßgeblich prägte; und Diego Risquez, der mit "El malquerido" eine Version über den venezolanischen Bolero-Sänger Felipe Pirela abgelegt hat.

Unterschiedliche Herangehensweisen an historische Themen zeigen sich in den Filmdebuts "El desertor" von Raul Chamorro und "El infierno de Gaspar Mendoza" von Julián Balam. Mit "Der Schamane und die Schlange" von Ciro Guerra zeigt das Festival eine kolumbianische Produktion in Kooperation mit Venezuela und Argentinien, die sich der indigenen Thematik annimmt.

Der venezolanische Dokumentarfilm hat mit Juan Andrés Bello einen talentierten und erfolgreichen Regisseur hervorgebracht.  Wie schon mit "Reverón", der 2013 im Rahmen des Festivals präsentiertet wurde, zeigt "Villanueva, El diablo", dass sich sorgfältig recherchierte Dokumentation und gute Unterhaltung keineswegs ausschließen.

Eröffnet wird die 12. Auflage des Festival Venezuela im Film – Qué chévere am 3. November 2016 um 19 Uhr mit der Foto- und Aquarellausstellung "Innenansichten aus Venezuela: Annäherung an die Seele eines wunderschönen Landes", von Blanca del Coto (Aquarelle) und Santiago Llorente (Fotografie) im Filmforum Höchst. 

Programm:

Donnerstag, 03. November
19h00     Eröffnung der Foto- und Aquarellausstellung "Innenansichten aus Venezuela. Annäherung an
                die Seele eines wunderschönen Landes"
Fotografie: Santiago Llorente | Aquarell: Blanca Coto
19h30     Eröffnung des 12. Festivals Venezuela im Film - ¡Qué chévere!
                "El malquerido" (R: Diego Rísquez. Venezuela 2015, 120min., OmeU)

Freitag, 04. November
18h30     "Der Schamane und die Schlange" (R: Ciro Guerra. Kolumbien/Venezuela/Argentinien 2015, 125min., OmU)
20h30     Vorfilm: "Soledad" (R: Hernán Jabes, Carlos L. Betancourt und Evans Briceño. Venezuela 2014, 18min. Ohne Dialoge)
                 Hauptfilm: "Liz im September" (R: Fina Torres. Venezuela 2013, 100min., OmU)

Samstag, 05. November
18h30     Vorfilm: "Soledad" (R: Hernán Jabes, Carlos L. Betancourt und Evans Briceño. Venezuela 2014, 18 min., ohne Dialoge)
                 Hauptfilm: "Liz im September" (R: Fina Torres. Venezuela 2013, 100min., OmU)
20h30     Vorfilm: "Los Elefantes nunca olvidan" (R: Lorenzo Vigas. Venezuela/Mexiko 2004, 13min., OmeU)
                 Hauptfilm: "Caracas, eine Liebe" (R: Lorenzo Vigas. Venezuela 2015, 93min., OmU)

Sonntag, 06. November
18h30     "Der Schamane und die Schlange" (R: Ciro Guerra. Kolumbien/Venezuela/Argentinien 2015, 125min., OmU)
20h30     "El infierno de Gaspar Mendoza" (R: Julián Balam. Venezuela 2015, 93min., OmeU)

Montag, 07. November
18h30     "El desertor" (R: Raúl Chamorro. Venezuela 2015, 95min., OmeU)
20h30     "El infierno de Gaspar Mendoza" (R: Julián Balam. Venezuela 2015, 93min., OmeU)

Dienstag, 08. November
18h30     Vorfilm: "Los Elefantes nunca olvidan" (R: Lorenzo Vigas. Venezuela/Mexiko 2004, 13 min., OmeU)
                 Hauptfilm: "Caracas, eine Liebe" (R: Lorenzo Vigas. Venezuela 2015, 93min)
20h30     "El desertor" (R: Raúl Chamorro. Venezuela 2015, 95min., OmeU)

Mittwoch, 09. November
18h30     "Villanueva, el diablo", (Dokumentarfilm. R: Juan Carlos Bello. Venezuela 2013, OmeU)
20h30     Vorfilm: "Los Elefantes nunca olvidan" (R: Lorenzo Vigas. Venezuela/Mexiko 2004, 13 min., OmeU)
                 Hauptfilm: "Caracas, eine Liebe" (R: Lorenzo Vigas. Venezuela 2015, 93min)

AUSKLANG MIT RUM UND SCHOKOLADE


Festivalort:
Filmforum Höchst
Emmerich-Josef-Straße 46a
65929 Frankfurt am Main (Höchst)
T +49 (0)69 212 4 5664
Programmansage & Kartenreservierung: +49 (0)69 2124 5714 oder E-Mail
Kartenreservierung empfohlen!
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