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Weltpremiere von "Teheran Tabu" in Cannes

Das animierte Gesellschaftsdrama läuft in der Semaine de la Critique.

In "Teheran Tabu" sind die Hauptfiguren alle auf der Suche nach Nähe und Lebensfreude und kämpfen dabei mit den restriktiven Gesetzen in der iranischen Gesellschaft. © Little Dream Entertainment

In "Teheran Tabu", dem Debütfilm des iranischen Regisseurs Ali Soozandeh, geht es um drei selbstbewußte Frauen und einen jungen Musiker, deren Lebenswege sich in der schizophrenen Welt der iranischen Hauptstadt Teheran kreuzen. Sex, Korruption, Drogen und Prostitution gehen in dieser brodelnden Metropole einher mit strengen religiösen Gesetzen. Das Umgehen von Verboten wird zum Alltagssport und  der Tabubruch zur individuellen Selbstverwirklichung.

"Teheran Tabu" wurde mit 18.000 Euro von Hessen gefördert und ist eine Produktion der Little Dream Entertainment in Koproduktion mit Coop99 Filmproduktion unter Senderbeteiligung von ZDF – Das Kleine Fernsehspiel, Arte und ORF; den Verleih übernimmt Camino Filmverleih, den Weltvertrieb Celluloid Dreams.