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TV-Tipp: "Vergiss mein nicht"

Am Montag, dem 24. Juli, läuft der preisgekrönte und erfolgreiche Dokumentarfilm um 1.25 Uhr auf arte.

Malte Sieveking und seine an Alzheimer erkrankte Frau Margarete "Gretel" Sieveking in ihrem Zuhause in Bad Homburg. © Adrian Stähli / Lichtblick Media

"Vergiss Mein Nicht" ist ein intimer Film, der das gesellschaftlich relevante Thema Demenz behutsam in eine persönliche Geschichte einbettet. Der Regisseur David Sieveking beschreibt die häusliche Pflege seiner Mutter, die an Alzheimer leidet. "Vergiss Mein Nicht" ist dabei ein außergewöhnlich lebensbejahender, optimistischer Dokumentarfilm über eine nebulöse Krankheit. "Nach über 40 Jahren Ehe erlebte mein Vater die Alzheimerdemenz meiner Mutter nicht nur als Belastung, sondern auch als eine neue liebevoll-intime Phase ihrer Liebesbeziehung", so Sieveking dazu.

Der Dokumentarfilm entstand mit Fördergeldern aus Hessen und mit dem Preisgeld des Hessischen Filmpreises, den David Sieveking 2010 für seinen Debütfilm "David wants to fly" erhielt. Zwei Jahre später erhielt er für "Vergiss Mein Nicht" zum zweiten Mal den Hessischen Filmpreis. Weitere wichtige Auszeichnungen waren: Der Hauptpreis in der "Semaine de la critique" auf dem 65. Internationalen Filmfestival in Locarno, der Dokumentarfilmpreis des Goethe-Instituts auf der DOK Leipzig und die Preise für den Besten Schnitt und das Beste Drehbuch auf dem Kinofest Lünen. "Vergiss mein nicht" lief zudem erfolgreich auf internationalen Filmfestivals, so auf dem Montréal Documentary Filmfestival in Kanada.

Auch im Kino war der Dokumentarfilm erfolgreich: Über 100.000 Zuschauer sahen den Film des in Friedberg geborenen Regisseurs. Neben der Fernsehausstrahlung ist der Film außerdem in der arte-Mediathek vom 23. Juli bis zum 30. Juli 2017 zu sehen.