HessenFilm und Medien GmbH

Kinostart von "Denk ich an Deutschland in der Nacht"

Romuald Karmakar setzt fünf Pioniere der Elektro-Musik in Szene.

"Denk ich an Deutschland in der Nacht" von Romuald Karmakar © Arden Film

"Denk ich an Deutschland in der Nacht" ist eine Hommage an die elektronische Musik und seine Schöpfer. Regisseur Romuald Karmakar ("Der Totmacher", "Die Nacht singt ihre Lieder") beschäftigte sich schon mehrmals mit dem Thema Techno. Seine Beobachtungen dieser Musikszene begannen 2003 mit "196pm". 2009 widmete er sich Ricardo Villalobos und produzierte den 110-minütigen Dokumentarfilm "Villalobos" über das Leben und Arbeiten des Berliner DJs mit chilenischen Wurzeln.

Ricardo Villalobos gehört auch in "Denk ich an Deutschland in der Nacht" zu den fünf Protagonisten, denen Romuald Karmakar über die Schulter schaut. Doch dieses Mal entstand keine Künstlerbiografie, sondern eine Dokumentation des Herstellungsprozesses. Im Mittelpunkt stehen die Entstehung des Soundtracks und der nächtlichen Partys, wo die DJs ihre Schöpfungen dem begeisterungswütigen Publikum präsentieren.

Die Schöpfer in diesem Film sind gestandene und internationale Größen der Szene: Neben Villalobos der Heidelberger Move D, die Genferin Sonja Monnear und aus dem Rhein-Main-Gebiet der Frankfurter Ata Macias und aus Offenbach Roman Flügel.

Der Kameramann Frank Griebe setzte die Beobachtungen Karmakars in starke und stille Bilder um, die u.a. auch im Club Michel in Frankfurt, im Club Robert Johnson und in der Plattenbörse Sous Sol in Offenbach entstanden sind.

Romuald Karmakar wurde 1965 in Wiesbaden geboren und arbeitete 1995 mit Götz George für die Produktion des Dramas "Der Totmacher" zusammen, in dem George den Serienmörder Fritz Haarmann verkörperte. "Denk ich an Deutschland in der Nacht" feierte auf der 67. Berlinale seine Weltpremiere. 

HessenInvest förderte den Film mit 100.000 Euro. Produziert wurde der Film von Arden Film.