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Hessischer Dokumentarfilm in der Vorauswahl beim Deutschen Filmpreis 2018

Auswahlkommission gibt ihre ersten Entscheidungen in der Kategorie Dokumentarfilm bekannt.

"Eingeimpft" von David Sieveking © Farbfilm Verleih

Deutscher Filmpreis 2018: Unter den 14 vorausgewählten Filmen in der Kategorie Bester Dokumentarfilm reiht sich auch ein von Hessen gefördertes Projekt ein. David Sieveking geht mit "Eingeimpft" ins Rennen um eine Nominierung, muss sich aber noch bis 15. März gedulden, wenn alle nominierten Filme bekanntgegeben werden. Die Bekanntgabe der vorausgewählten Spiel- und Kinderfilme folgt am 8. Januar. Die Preisverleihung findet dann am 27. April im Palais am Funkturm in Berlin statt.

"Eingeimpft" wurde in Hessen mit 40.000 Euro gefördert und feierte am 1. November 2017 auf der DOK Leipzig seine Weltpremiere. Genauso wie in seinem preisgekrönten Dokumentarfilm "Vergiss mein nicht" (2012) über seine demenzkranke Mutter behandelt Sieveking in "Eingeimpft" eine persönliche Geschichte. Nach der Geburt seiner Tochter, die auf ärztliches Anraten nach bereits kurzer Zeit gegen mehrere Krankheiten geimpft werden soll, beschäftigte sich der Filmemacher eingängig mit diesem aktuellen Thema.

Produziert wurde "Eingeimpft" von Flare Film in Koproduktion mit Lichtblick Film. Im Frühjahr 2018 bringt Farbfilm Verleih den Dokumentarfilm in die Kinos.