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Aktuell im Kino: Teheran Tabu

Die deutsch-österreichische Koproduktion ist das Spielfilmdebüt des gebürtigen Iraners Ali Soozandeh, der in Deutschland lebt und auch das Drehbuch schrieb.

Babyk und Amir rauchen einen Joint auf dem Balkon. © Little Dream Entertainment

Seit dem 16. November ist "Teheran Tabu" bundesweit in den deutschen Kinos zu sehen. Der provokante, gesellschaftskritische Animationsfilm feierte seine Weltpremiere bei den diesjährigen Internationalen Filmfestspielen von Cannes.

Gedreht im Rotoskopie-Verfahren mit echten Schauspielern, gelang Soozandeh ein aufwühlendes und realistisches Drama um vier junge Menschen in Teheran, deren Schicksale bei ihrer verzweifelten Suche nach Freiheit und Glück aufeinanderprallen. Dabei liefert der Ensemble-Film einen kompromisslosen, bislang noch nie gesehenen Einblick in den schizophrenen Alltag des heutigen Iran. Innenansichten eines Lebens zwischen streng religiösen Gesetzen und Unterdrückung einerseits, und Sex, Drogen und Korruption andererseits.

Hessen hat die Produktion mit 18.000 Euro unterstützt. Weitere Förderer sind die Filmstiftung NRW, das Österreichische Filminstitut, DFFF, der Filmfonds Wien und die Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein.